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Heinz Horak
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In Wien geboren, kam er frühzeitig mit Musik und Theater in Kontakt und bezeichnete im Volksschulalter "Theater- Direktor" als seinen Traumberuf.
In der Nachkriegszeit spielte er Jazz in amerikanischen Clubs, suchte aber immer seine grossen Neigungen Theater und Musik miteinander zu verbinden, was ihn naturgemäß bald mit dem Kabaret in Verbindung brachte (Kabarett "Fred Kraus" in Salzburg, Cafe Landtmann, Theater der Courage, Simpl, Metropoldi, Tribüne, Theater beim Auersperg, Villacher Fasching).
Die Liebe zum Alt-Wiener-Volkstheater führte ihn auch bald zu Nestroy und dieser war und ist bis heute ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit.
Noch in der Studienzeit spielte er im damaligen legendären "Studio der Hochschulen" den "Talisman" mit Kurt Sobotka und Helmut Qualtinger. Später bearbeitete er die Musik zahlreicher Nestroy-Stücke, bzw. schrieb - wenn das Orginal nicht erreichbar war - neue Musik dazu, sorgte für aktuelle Zusatzstrophen bei den Couplets und schrieb in mehreren Fällen große neue Quodlibets.
Ein mehrjähriger "Ausflug" führte Heinz Horak in die Werbewirtschaft. U.a. organisierte er damals 4 Jahre lang die Wahl der "besten Hausfrau Österreichs". Die Schlussveranstaltung fand alljährlich im Wiener Raimundtheater statt und beinhaltete auch viele künstlerische Auftritte (u.a. Helge Roswaenge, die Original "Spitzbuben"). Diese Veranstaltungen fanden in vielen TV-Aufzeichnungen, Interviews und Pressenotizen ihren Niederschlag. Seit 1982 widmet sich Heinz Horak wieder vorwiegend seiner künstlerischen Tätigkeit.
Mehr als 5 Jahre war Heinz Horak im Theater in der Josefstadt (Kammerspiele) tätig. Er machte dort die musikalische Einrichtung von "Hofrat Geiger" (mit Waltraut Haas, Hans Holt, Maxi Böhm u.a.), später "Pension Schöller" (mit H.Lohner und Ossi Kolmann) und "Die Orchesterprobe" vonKarl Valentin mit Elfriede Ott udn Alfred Böhm.In dieser Produktion spielte er auch eine kleine Rolle.
Heinz Horak war mit der Schauspielerin Tilla Hohenfels verheiratet. Bis zu ihrem Tod (1994) arbeiteten sie eng zusammen und er schrieb für sie Texte und Musik von zahlreichen Chansons und Duos. Mit ihren damaligen Programmen ("Chansons a la Carte", "Geh durch Wien" u.a.) absolvierten sie viele Vorstellungen in Österreich und der BRD. Auch gab es viele Sendungen im bayr. Rundfunk, Sender freies Berlin und im ORF.
1998 begann die enge Zusammenarbeit mit Edith Leyrer. Im Programm "Cabaret a la Carte" wurden viele dieser von Heinz Horak geschriebenen Nummern wieder zum Leben erweckt, während Edith Leyrer ihre 11jährige Simplerfahrung einbrachte. Ausserdem erarbeiteten sie damals einen Klabund-Abend und zusammen mit Jos Harriet "Edith und Joe" (K & K-Theater von H.P.Heinzl) und mit Gerhard Ernst "Die Schöne und das Biest" (Theater Center Forum). Ebendort wurde auch das Programm "Cabaret a la Carte" dem Wiener Publikum vorgestellt und in den Jahren 1999 und 2000 in 3 sehr gut besuchten Serien gespielt.
Seine letzte Theaterproduktion machte er im Herbst 2001 zur Eröffnung des "Gloria-Theaters" in Wien (Dir.G.Pichowetz) und zwar "Mich hätten sie sehen sollen". Hier entwickelte Heinz Horak ein Konzept in dem "Live"-Klavier mit Playback-Orchesterbändern alterniert. Neben den musikalischen Arrangements und den Studioaufnahmen wirkte er auch auf der Bühne in der Rolle eines alteren "Kapellmeisters", in welcher Funktion er auch das "Live"-Klavier bediente. In dieser überaus erfolgreichen ProduktIon wirkten mit: Johanna Matz, Hilli Reschl, Günther Frank, Bertl Ruepprecht, H.Lodinsky, G.Pichowetz u.v.a.
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